Die Chronik der Familie
Fandrey Ries

Vor 95 Jahren hat der gelernte Holzdrechsler, der 1884 in Weitlingen geboren wurde, das „Goldene Lamm“ von Valentin Hähnle erworben. Zuvor bewirtschaftete er mit seiner Frau Kunigunde von 1912 – 1920 den Rosenkeller in der Nestleinsberggasse.

Karl Ries war Mitbegründer der SPD und SPD Stadtrat. Er hatte eine kleine Landwirtschaft, eine Versicherungsagentur, war bis 1952 Festwirt auf dem Schießwasen und vieles mehr.
Während der Nazizeit musste er sein Stadtratsmandat niederlegen und hatte es als Sozialdemokrat während des 2. Weltkrieges nicht leicht. 1945 wurde er von den Amerikanern als ehrenamtlicher Bürgermeister Dinkelsbühls eingesetzt. Dieses Amt übte er bis 1952 – dem Jahr in den seine Frau Kuni Ries starb – aus.

1948 kam Karl Ries jun. aus dem Krieg zurück und übernahm mit seiner Frau Frieda (aus Feuchtwangen) das Lamm.

Karl Ries hatte bis zu seinem Tod 1962 viel Freude an seinen Enkelkindern Karl und Karola.

Letztere übernahm 1974 nach langen Jahren im Fürstentum Liechtenstein, der Schweiz und England zusammen mit Ihrem Bremer Mann Jörn (Bobby) Fandrey nach großem Umbau das Goldene Lamm. 1991 verstarb Bobby Fandrey.
Er hinterließ 2 Söhne, Sebastian und Jakob.

Auch Sebastian Fandrey ging nach seiner Kochlehre in der Traube in Tonbach, in die Schweiz. Dort lernte er seine Frau Doris in Valbella (Graubünden) kennen. Beide führen den elterlichen Betrieb seit 2003. Die fünfte Generation, Vincent und Oskar, genießen noch ihre Jugend im „GOLDENEN LAMM“ in der Langen Gasse.

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